Ruhe finden und entspannen
Schönes für die Augen
Die Augen sind für viele einer der wichtigsten Sinne, um die Welt wahrzunehmen. Sobald du die Augen öffnest, strömen visuelle Eindrücke auf dich ein. Von Nah und Fern erreichen dich Bilder und Videos, die sich zu deiner Welt zusammenfügen. Wie viel Schönes erlaubst du deinen Augen zu sehen? Damit meine ich jetzt nicht Katzenvideos oder Werbung einer Feriendestination, sondern etwas das dich beim Betrachten leicht und friedvoll werden lässt. Etwas das dein Herz zum Lächeln bringt und deine Gesichtszüge entspannt.
Schönes erkennen ist für mich zu einem wundervollen Weg geworden gegenwärtig zu sein. Es brauchte etwas Übung, aber Schönes findet sich überall, wenn der Betrachter bereit ist es zu sehen. Ein Wassertropfen in dem sich das Licht spiegelt. Das flauschige Moos das an dem alten Zaun ein Zuhause gefunden hat. Lustige Farbkombinationen die sich beim Bewegen der Passanten bilden. Die Art wie der Wind die Blätter in einem Baum bewegt.
Unsere Augen sind dafür gemacht in die Ferne zu spähen, rundum zu blicken, ein Detail zu betrachten. Unsere Augen wollen sich in alle Richtungen bewegen, den Fokus wechseln und immer wieder mal ins Grüne blicken, lächeln und sich entspannen.
Das geht nicht immer. Beim Arbeiten an einem Bildschirm zum Beispiel bewegen sich die Augen nur in einem sehr kleinen Radius. Dazu kommt, dass wir sehr viel Spannung in unserem Kopf herumtragen. Wir kriegen eine Art Tunnelblick sehen nur was unser Verstand als notwendig erachtet und das sind in der Regel Bedrohungen, Konkurrenz oder Etwas, das mir einen persönlichen Vorteil verschaffen kann. Der Blick fürs Schöne geht verloren.
Daher tut es gut deine Augenmuskeln ab und zu wach zu rütteln und geschmeidig zu halten.
Um die Spannungen deiner Augen zu lösen, hilft es, wenn du die Muskeln rund um deine Augen entspannst, also die Muskeln, die deinen Augapfel drehen. Dies fördert die Durchblutung, klärt deinen Blick und lässt dich sehen was dir wirklich guttut.
Hier eine Übung, die deinen Augen dabei hilft, sich zu entspannen und Schönes zu sehen.
Lege deine Zeig und Mittelfinger unterhalb deiner Augen auf das Jochbein. Den Knochen deiner Augenhöhle. Du kannst die Augenhöhle unter deinen Fingerspitzen fühlen. Übe nun etwas Druck auf deine Finger aus und ziehe dann die beiden Finger auseinander. So dehnt sich das Gewebe zwischen deinen Fingern. Löse den Druck nach ca. 7 Sekunden und verschiebe deine Finger 1-2cm entlang der Augenhöhle. Dort wieder angenehmen Druck ausüben, Finger auseinanderziehen, dann weiter rücken. Mach das rund um deine Augen immer entlang des Knochens deiner Augenhöhle. Danach atme mit geschlossenen Augen ein Paar mal tief durch.
Beim öffnen deiner Augen geniesse den klaren Blick und das Lächeln in deinem Gesicht. Erkenne nun all das Schöne, das dich umgibt.